How to // Das Alu-Folien-Bokeh

Du willst einen Hintergrund, welcher dich maximal 2€ kostet. Ein Hintergrund, welcher in den verschiedensten Farben erstrahlt, glitzert und universell einsetzbar ist. Dann habe ich hier das richtige für dich. Es ist Alu-Folie. Der Traum eines Bokehs. Wie du sie richtig einsetzt, sie mit Farben in Szene setzt und wie der Aufbau des Sets aussehen kann, erfährst du hier.

 

Das Alu-Folien-Bokeh

Das Alu-Bokeh funktioniert super mit kleinen Objekten und Motiven. In Kombination mit Menschen stelle ich es mir etwas schwierig vor. Allerdings sind auf einer Alu-Folien-Rolle in etwa ein Meter. Damit kannst du durchaus Flächen füllen.

 

Die Utensilien

Flat Lay Utensilien Alu Bokeh

Das Hauptmaterial ist Alu-Folie aus dem Discounter, Supermarkt oder Tante Emma-Laden. Außerdem brauchst du eine spiegelnde Unterlage. In meinem Fall war das die Geschenkverpackung meines Saal-Digital-Fotobuchs. Zudem habe ich einen Klapp-Einkaufskorb als Grundgerüst verwendet. Dazu kommt noch ein DIN A3 Blatt und mein Ringlicht. Nicht zu vergessen: die Objekte, welche du fotografieren möchtest.

 

Das Hauptmaterial – Alu-Folie

Alu Bokeh

Als allererstes musst du dein Hauptmaterial, Alu-Folie vorbereiten. Dazu trennst du die entsprechende Länge ab und knüllst sie zu einem Ball zusammen. Aber Achtung: nicht zu fest. Danach nimmst du die Alu-Folie wieder auseinander. Möglichst, ohne sie zu zerreißen.

 

Der Aufbau

Aufbau Alu Bokeh

Mein Aufbau sah wie folgt aus. Die Alu-Folie habe ich in entsprechender Länge über mein Bett-Gestellt gelegt. Hierfür habe ich zwei Bahnen genommen. Davor habe ich den Klapp-Einkaufskorb mit der Fotobuch-Geschenkverpackung platziert. Dazwischen befand sich mein Ringlicht, mit den entsprechenden Farben. Zu guter Letzt habe ich meine Kamera mit Stativ vor meinem Klapp-Einkaufskorb-Tisch platziert. Den ganzen Aufbau habe ich gegenüber meines Zimmerfensters aufgebaut. So konnte ich über meine Jalousien die Vordergrundbeleuchtung steuern.

 

Die Alu-Farbvarianten

Zu der jeweiligen Farbe habe ich ein farblich passendes Objekt herausgesucht, um dir den Look näher zu bringen.

Parfum Blau Alu Bokeh

Alu-Bokeh: Blau

Das Blau habe ich mit dem blauen Aufsatz des Ringlichts gemacht. Mit der Helligkeit des Hintergrunds musst du etwas ausprobieren. Ebenso mit der Vordergrundbeleuchtung. Diese darf nicht zu stark sein, da sie sonst den Alu-Hintergrund überstrahlt.

 

Kerze Gelb Alu Bokeh

Alu-Bokeh: Gelb

Das Gelb habe ich ebenfalls mit dem dazugehörigen Ringlicht-Aufsatz aufgenommen.

 

Parfum Rot Alu Bokeh

Alu-Bokeh: Rot

Für dieses intensive Rot habe ich ein Tuch um das Ringlicht gewickelt. Hier konnte ich über die Lichtstärke, sowie über die Tuch-Lagen steuern, wie intensiv das Rot wird.

 

Zusammenfassung

  • Der Grundaufbau ist ein selbst gebautes Studio gegenüber eines Fensters
  • Hauptmaterial ist zerknitterte Alu-Folie
  • verschiedenen Farbtöne schaffst du durch farbiges Krepppapier und Tücher
  • Ein spiegelnder Untergrund verstärkt den Effekt

 

Was sagst du zu dem Alu-Bokeh? Gefällt es dir? Was würdest du anders machen? Ich bin auf deinem Meinung gespannt! Schreibe sie in deinen Kommentar! Hast du bereits mit Alu-Folie gearbeitet?

Inspiriert wurde dieser Beitrag durch www.boredpanda.com

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26 Kommentare

  • Antworten Atroksia 08/01/2016 at 1:12 pm

    Wow echt tolle Idee. Muss ich auch direkt mal umsetzen. sieht echt stark aus. Danke für die Anleitung …Liebste Grüße, Mia

    • Antworten Marie 08/05/2016 at 11:14 am

      Gerne 🙂 Ich war auch ganz begeistert bei dieser Entdeckung!

  • Antworten Farina Hannemann 08/03/2016 at 12:46 pm

    Mega, mega coole Idee! Wirklich total toll!
    Liebst,
    Farina

    • Antworten Marie 08/05/2016 at 11:14 am

      Finde ich auch 🙂 Dankeschön!

  • Antworten Nadine 08/03/2016 at 2:07 pm

    Wow, das sieht super aus! Ich muss das unbedingt mal ausprobieren, ich habe gerade sowieso Ferien 🙂
    Übrigens ist dein Blogdesign ebenfalls sehr schön!!

    Liebe Grüße, Nadine :*
    http://travellingwithnikon.blogspot.de/?m=1

    • Antworten Marie 08/05/2016 at 11:15 am

      Oh, vielen Dank!
      Ich habe aktuell auch Urlaub ♥

  • Antworten Corinna 08/03/2016 at 8:16 pm

    Super gut und so easy! Danke fürs Teilen, das probier ich bei Gelgenheit mal aus! 🙂

    Übrigens läuft auf meinem Blog gerade ein Gewinnspiel; vielleicht magst du ja mal vorbeischauen?

    Liebst,

    Corinna
    http://www.kissenundkarma.de

    • Antworten Marie 08/05/2016 at 11:15 am

      Ohne farbiges Licht ist es sogar noch einfacher 🙂

  • Antworten Felix 08/04/2016 at 12:43 pm

    Hey,
    diese Anleitung ist wirklich super. Die Fotos die du gemacht hast sind auch wirklich gut gelungen.
    Diese Idee werde ich sicher bald mal ausprobieren.
    Woher bekommst du solche Ideen? YouTube? Andere Blogs? Selbst ausgedacht?
    Mich würden deine Quellen wirklich sehr interessieren:D

    Liebe Grüße
    Felix

    • Antworten Marie 08/05/2016 at 11:17 am

      Tatsächlich habe ich eine Facebook-Liste voll mit Fotografie-Facebook-Seiten. Und da tauchte unter anderem der gelangweilte Panda auf 🙂 Den Link habe ich ganz nach unten gesetzt 🙂

  • Antworten Elizzy 08/04/2016 at 3:21 pm

    Oh wow! Das ist ja eine richtig geniale Idee! Danke für dieses DIY! Wo kann ich dir den folgen?
    Auf Pinterest werde ich es auf jeden Fall schon mal tun!

    • Antworten Marie 08/05/2016 at 11:17 am

      Vielen Dank!
      Es gäbe da noch Facebook, Instagram, Bloglovin und meinen Newsletter 🙂

  • Antworten Tabea 08/04/2016 at 6:30 pm

    Eine tolle Idee, die mir aber wohl trotzdem zu anstrengend wäre. Ich fotografiere meist spontan und auch selten sind da solche „Produktbilder“ dabei… eher Essen, Natur und Bücher. Da bin ich einfach zu faul für so ein Set (und das Essen soll warm bleiben ;)).

    Liebe Grüße

    • Antworten Marie 08/05/2016 at 11:18 am

      Ja, da passt Alu-Folie nicht ganz so gut. Und auch ich wäre zu faul dafür & bevorzuge mein Essen warm 😀

  • Antworten Helena 08/04/2016 at 9:35 pm

    Einen super tollen Blog hast du hier – ich bin direkt mal Leser geworden und habe deinen Blog in meiner Kategorie „Blogs I love“ verlinkt 🙂

    • Antworten Marie 08/05/2016 at 11:18 am

      Vielen Dank! Das freut mich zu hören 🙂

  • Antworten Jessy 08/05/2016 at 7:26 am

    Eine Tolle Idee, die man ohne viel Geld auszugeben umsetzten kann.

    Liebe Grüße Jessy von Kleidermaedchen

  • Antworten Hella 08/05/2016 at 9:28 am

    Wow, was für ein toller Tipp! Ich tue mich immer so unglaublich schwer Produkte zu fotografieren. Das muss ich unbedingt einmal ausprobieren!!
    Liebe Grüße,
    Hella von http://www.advance-your-style.de

    • Antworten Marie 08/05/2016 at 11:19 am

      Ich eigentlich auch. Aber dieses Bokeh und den Hintergrund musste ich einfach testen 🙂

  • Antworten Andrea 08/08/2016 at 1:53 pm

    Eine tolle Idee, sieht richtig klasse aus!

    • Antworten Marie 08/11/2016 at 3:46 pm

      Dankeschön 🙂 Allerdings war es nicht 100% meine eigene Idee.

  • Antworten Kationette 08/14/2016 at 7:11 pm

    Super Anleitung! Das Team von Picture People hat das im großen Stil auch fürs Studio gebastelt – fand ich da schon total beeindruckend…
    Liebst
    Kati
    http://www.kationette.com

    • Antworten Marie 08/14/2016 at 8:08 pm

      Das hört sich allerdings echt interessant an! da schaue ich doch mal vorbei 🙂

  • Antworten Susan 01/23/2017 at 11:12 pm

    Wow ich wusste nicht das man mit einfacher Allufolie einen so tollen Effekt hinkommt. Danke für den Tipp!

    • Antworten Marie 01/25/2017 at 2:32 pm

      Ich war auch überrascht & teile den Tipp daher gerne! Habe allerdings auch schon neue Ideen 🙂

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