Das richtige Licht für dein Selbstporträt
Richtige Licht Selbstporträts

Das richtige Licht für dein Selbstporträt

Das richtige Licht für dein Selbstporträt ist entscheidend, ob es richtig geil aussieht oder nur 08-15. Ich verrate dir, welches Licht dir schmeichelt und welches Licht eine reine Haut verpasst. Ganz ohne Photoshop.

Ich bin ein großer Fan von Low Budget Fotografie. Sprich: ich arbeite mit den Mitteln, die ich habe. Diese Vorgehensweise empfehle ich dir. So wirst du noch kreativer und deine Selbstporträts noch interessanter!

Selbstporträts mit Aviable Light

Aviable Light ist das natürliche Licht, welches vorhanden ist. Wichtig: Licht ist nicht gleich Licht. Je nach Tageszeit wirkt Licht auf deinen Selbstporträts anders.

Grundsätzlich kannst du zu jeder Tageszeit fotografieren. Im Folgenden gehe ich immer von einem wenig bewölkten bis zu einem klaren blauen Himmel aus. Was du bei einem bewölkten Himmel beachten musst, verrate ich dir zum Schluss!

Die richtigen Tageszeiten für deine Selbstporträts

Selbstporträt-Licht Sonnenuntergang

Selbstporträt-Licht: Der Sonnenaufgang

Sonnenaufgänge haben ein sehr kurzes Zeitfenster. Wann die Sonne bei dir aufgeht, kannst ganz einfach googlen oder via App herausfinden. Bei Sonnenaufgängen ist das Timing super wichtig! Während die Sonne vom Horizont an den Himmel wandert, wird das Licht immer intensiver. Erst ist das Licht kühler (bläulich). Danach wird es für einen kurzen Moment wärmer. Dieser Moment ist perfekt, wenn du Selbstporträts im Gegenlicht machen möchtest. Das Licht ist schön weich und intensiv.

Merke: Je höher die Sonne steht, desto härter ist das Licht!

Selbstporträt-Licht: Der Morgen

Nach dem Sonnenaufgang wird das Licht über den Tag immer härter. Die Sonne wandert immer weiter Richtung Zenit. Das Licht ist um 8:00 Uhr morgens weicher, als um 10:00 Uhr. Je härter das Licht ist, desto härter werden die Schatten auf deinem Selbstporträt. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Sonne helle Flächen „ausbrennt“ und somit von dir ablenkt.

Selbstporträt-Licht: Am Mittag

Mittags steht die Sonne am höchsten am Himmel. Der Winkel ist somit sehr steil und das Licht sehr hart. Helle Flächen brenne noch schneller aus uns lenken von dir ab. Wenn du dein Gesicht direkt in die Sonne hältst verschwinden deine Gesichtszüge und du kneifst die Augen zu. So wirst du kein fantastisches Selbstporträt fotografieren. Die Schatten wirken in diesem Licht besonders hart.

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Selbstporträt-Licht: Die richtige Tageszeit

Selbstporträt-Licht: Der Nachmittag

Nachmittags wird das Licht immer weicher und wärmer. Die Sonne wandert gen Horizont und die Schatten werden weicher. Dadurch brennen helle Flächen nicht so schnell aus und deine Konturen wirken weicher. Das machten den späten Nachmittag zu der meist empfohlenen Zeiträume zum Fotografieren von Selbstporträts.

Selbstporträt-Licht: Der Abend

Ich persönlich unterteile den Abend gerne in zwei Zeiträume. Es gibt einmal die Goldene Stunde und einmal die Blaue Stunde.

Die Goldene Stunde

Zur Goldene Stunde ist das Licht besonders warme und weich. Perfekt für Selbstporträt mit Gegenlicht. Die Goldene Stunde ist der Zeitraum vor und während dem Sonnenuntergang. Die Sonne zu dem Zeitpunkt besonders tief. Je weiter der Sonnenuntergang voranschreitet, wird das Licht immer dunkler und die Schatten immer kräftiger.

Die Blaue Stunde

Direkt nach der goldenen Stunde startet die blaue Stunde. In diesem Zeitraum wirkt die komplette Atmosphäre blau. Gleichzeitig ist kaum noch Licht vorhanden. Perfekt für eher moody Selbstporträts oder Selbstporträts mit Lichterketten und Wunderkerzen.

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Selbstporträt-Licht: Die Nacht

Für Selbstporträts bei Nacht brauchst du eine Lichtquelle. Wie sich diese Lichtquelle auf dein Selbstporträt auswirkt, kommt ganz auf deine Lichtquelle an. Du könntest zum Beispiel mit Lichtmalerei arbeiten und um dich herum malen.

Selbstporträt-Licht: Das richtige Wetter

Je weicher das Licht, desto weicher deine Konturen. Weiches Licht ist indirektes Licht. Dieses bekommst du, wenn der Himmel leicht bewölkt ist. Direkter Sonnenschein lässt deine Konturen hart wirken. So kann deine Haut zum Beispiel sehr unrein wirken, obwohl sie es nicht ist. Bei strahlendem Sonnenschein kannst du dich ganz einfach in den Schatten stellen. Je nachdem wie dein Selbstporträt aussehen soll.

Selbstporträt-Licht: Reflektor als Hilfsmittel

Besonders mit Gegenlicht kann dein Gesicht auf dem Selbstporträt zu dunkel werden. Das Licht blendet quasi. Dem kannst du mit einem Reflektor entgegenwirken. Der Reflektor „wirft“ das Licht zurück auf dein Gesicht. Sozusagen ein wie ein Spiegle.

Ein Reflektor hat eine silberne und eine goldene Seite. Die goldene Seite wirft wärmeres Licht zurück, als die silberne Seite.

Einen Reflektor kannst du preiswert kaufen oder selbst basteln.

Link: So bastelst du einen Lowbudget Reflekor

Marie Lü Lowbudget Fotografie Tipps

Die Umgebung

Du solltest die Farben deiner Umgebung bei deinem Selbstporträt nicht unterschätzen. Fotografierst du dich mit einem weißen T-Shirt in einer grünen Umgebung, kann dein weißes Oberteil einen Grünstich haben.

Die Jahreszeiten

Jede Jahreszeit hat ihr eigenes Licht. Im Herbst ist das Licht wärmer, als im Winter. Beobachte deine Umgebung und das Licht über das Jahr hinweg. So findest du die passende Zeit für dein Selbstporträt!

Mit diesem Licht fotografiere ich als Selbstporträt-Expertin

Ich fotografiere am meisten bei indirektem und warmen Licht. Dieses Licht entsteht meistens am späten Nachmittag. Für Bilder mit Gegenlichtkarten fotografiere ich meine Selbstporträts gegen Abend. Je nach Jahreszeit verschieben sich die passenden Uhrzeiten, da die Sonne zu unterschiedlichen Zeiten auf- oder untergeht.

Link: Wie du in 6 Schritten umwerfende Bilder mit/im Gegenlicht fotografierst

Licht ist ein komplexes Thema! Gibt nicht auf, wenn es das erste Mal nicht klappt.

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Jetzt bist Du dran: in welchem Licht fotografierst Du Deine Selbstporträts am liebsten? Schreibs in die Kommentare!

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Das richtige Selbstporträt-Licht
Geschrieben von
Marie Lü
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