Fotografie // 4 geniale Festbrennweiten in einem Objektiv
4 Festbrennweiten in einem Objektiv

Fotografie // 4 geniale Festbrennweiten in einem Objektiv

4 geniale Festbrennweiten in einem Objektiv

Ich liebe meine, oben abgebildete 50mm Festbrennweite von Canon. Dieses Wunderteil kostet um die 100€ und habe ich zu Weihnachten bekommen. Außerdem verschmähe ich dadurch dauernd mein Kit-Objektiv. Und nicht nur ich tue das. Das Kit-Objektiv hat bei den meisten keinen guten Ruf. Es ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Doch man kann daraus eine ganze Menge holen. Und zwar ganze vier geniale Festbrennweiten!

Die Informationen auf dem Objektiv

Wenn du dir dein Objektiv mal etwas genauer anschaust findest du folgende Informationen um die Linse herum geschrieben:

  • 18-55mm (Brennweiten)
  • 1:3.5-5.6 (Blenden)

Die Brennweite ist in vier große Schritte eingeteilt 18, 24, 35 und 55. Jede Brennweite hat ihre eigene größte Blendenöffnung. Das erklärt warum es die Blende 3.5 bis 5.6 gibt und nicht nur eine. Es liegt also nahe jeden dieser vier Brennweiten-Schritte als Festbrennweite zu nutzen.

Das Kit-Objektiv als Festbrennweite nutzen

Das Kit-Objektiv als Festbrennweite zu nutzen ist ganz leicht. Hierzu stellst du den Fokus auf ML (manuell) um und dreht den Brennweitenring auf eine Brennweite. Danach stellst du zum Beispiel die kleinste Blendenzahl ein. Das Fokussieren ist nun etwas anders als beim Autofukos. Du schaust durch den Sucher und drehst vorsichtig am vorderen Ring und drückst ab, wenn dein Motiv scharf gestellt ist.

Natürlich könntest du auch den BWR „fest“ drehen und durch den Autofokus fokussieren, doch manchmal ändert sich dadurch auch die Brennweite. Zudem ist das Fokussieren eine gute Möglichkeit neues zu entdecken und sch darin zu schulen.

Der Clou ist also, dass du, wie bei einer Festbrennweite, die Brennweite nicht ändern und nur fokussieren kannst.

Ausprobieren ist die halbe Miete

Damit du den Effekt der unterschiedlichen Einstellungen und Brennweite siehst, habe ich mit allen Vieren jeweils zwei Bilder gemacht. Das Obere zeigt jeweils den Unterschied zwischen den Bildausschnitten und das Untere zeigt jeweils wie unterschiedlich ein Motiv mit den selben Einstellungen (hier 1/50 und die jeweils kleinste Blendenzahl), jedoch einer anderen Brennweite aussehen kann.

Auch du solltest am besten einfach ausprobieren. Besonders die 55mm haben es mir angetan. Damit kommst du noch näher an das Motiv, als mit dem 50mm Objektiv.

Jetzt bist du dran!

Das manuelle Fokussieren ist besonders für den Scharfe Unschärfe Effekt eine super Übung. Wie du diese einsetzten kannst, findest du nur heraus, wenn du Ab in die Materie gehst und ausprobierst! Und darum möchte ich die bitten! Geh raus und probiere alle vier Brennweiten im Sinne einer Festbrennweite aus und lerne dein „doofes“ Kit-Objektiv lieben!

Was sagst du zu der Idee den Kit-Objektiv als Festbrennweite zu nutzen? schreib es in deinen Kommentar und teile den Beitrag bei Gefallen auf Facebook, Google+ und Co!
Geschrieben von
Marie Lü
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