Tutorial // Composing – Mensch als Miniatur

Tutorial Composing Cover
Aktuell nehme ich am #Farbtober von Nina von Farbsalat teil. Jeder Tag im Oktober hat ein Thema, welches die Teilnehmer fotografisch umsetzten sollen. Ich bin eifrig mit dabei und Tag 4 ist auf Instagram besonders gut angekommen!

 

Es handelt sich um ein Composing. 

 

Thema des vierten Tages war Make-Up. Und nur meine Make-Up Sammlung zu zeigen war mir zu langweilig. Daher habe ich mich balancierend auf mein Mascara-Bürstchen gesetzt.
Und wie auch du dich auf Dinge „setzten“ kannst, möchte ich dir nun zeigen!

 

Das Composing – Tutorial

In diesem Tutorial arbeite ich mit Photoshop. Ich habe es ebenfalls mit Gimp probiert. Doch leider erweist es sich dort als etwas schwerer. Falls du ein Tutorial für Gimp haben möchtest, schreibst du es mir am besten in deinen Kommentar oder per Mail!

 


Schritt Nr. 1

Als erstes musst du deine zwei entsprechenden Bilder aufnehmen oder raussuchen. Ich habe mein Mascara-Bürstchen neu aufgenommen und das Bild von mir aus meinem Archiv heraus gesucht. Diese beiden Bilder öffnest du in Photoshop.


Schritt Nr. 2

Als erstes arbeitest du mit dem Bild von dir.
Du greifst zu dem Schnellauswahlwerkzeug und gehst mit der passenden Pinselspitze über den auszuwählenden Bereich. Bei mir war dieser bereich mein Körper.
Du kannst das ganz grob und flink machen. Denn die Fehler korrigierst du im Schritt Nr. 3.


Schritt Nr. 3

Hast du alles grob ausgewählt, zoomst du mit der gedrückten Alt-Taste und dem bewegen des Rädchen deiner Maus in das Bild hinein. Nun siehst du die unordentlich ausgewählten Bereiche. Diese korrigierst du mit dem halten der Alt-Taste und dem Klicken auf diese Stelle.
Durch das Halten der Alt-Taste wird Wirkung des Pinsels umgekehrt und ein Minus taucht in der Pinselspitze auf. Du kannst damit überschüssige Berech einfach entfernen.


Schritt Nr. 4

Nachdem du die Patzer aus Schritt Nr. 2 korrigiert hast, geht es an den Feinschliff vom Feinschliff. Du öffnest unter dem Reiter „Auswahl“ den Reiter „Kanten verbessern“. Es öffnet sich ein Popup. Dort kannst du deine Auswahl-Kanten abrunden, weicher machen und verschieben. Den Regler „Kontrast“ nutze ich nicht. Du musst etwas ausprobieren und gucken, was passiert, wenn du die Regler „Abrunden“, „Weiche Kanten“ und „Kanten verschieben“ bewegst.

Ich gehe mit dem Regler „Kanten verschieben“ etwas in den Minusbereich. Dadurch wir meine Auswahl enger gefasst. Bei den anderen Reglern muss auch ich immer gucken, was gut aussieht.


Schritt Nr. 5

Im vorletzten Schritt gehst du unter“Bearbeiten“ auf „Ausschneiden“. Dein ausgewählter Bereich müsste nun weiß sein. Danach wechselst du in dein anders Bild und fügst das Bild unter „Bearbeiten“ ein. Jetzt kannst du deine zwei Bilder zusammen-arrangieren.

Fertig ist dein Composing!

 

Natürlich kannst du mit dieser Methode noch viele andere lustige Bilder zaubern. Zum Beispiel eine Schnecke, die auf einer Hummel fliegt. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

 

Zeig mir dein Composing! Und verrate mir, wie dir dieses Tutorial gefällt! Ist es jederzeit verständlich geschrieben? Schreib es in deinen Kommentar!

You Might Also Like

23 Kommentare

  • Antworten Sabrina Bloggt 10/12/2015 at 5:55 pm

    Die Idee find ich richtig gut?
    Wenn du jetzt einen Beauty Blog hättest würde ich mir das als Header wünschen?

    LG Sabrina

  • Antworten Sabienes 10/13/2015 at 6:26 am

    Sieht super aus!

  • Antworten Ando 10/13/2015 at 6:26 am

    Ha so unterscheiden sich die Vorgehensweisen.
    Ich habe zum Ausschneiden damals Ebenenmasken verwendet. Inzwischen arbeite ich nur noch mit dem Pfadtool 🙂
    Ein schönes Ergebnis.

    Liebe Grüße
    http://hydrogenperoxid.net

  • Antworten Schminktussi 10/13/2015 at 10:25 am

    Super Tutorial. Werde mich wohl demnächst auch mal daranwagen. Ist ja doch recht easy.

  • Antworten Kerstin - Photoworld 10/13/2015 at 12:59 pm

    Hallo,

    erst einmal, eine klasse Idee. Muss man auch erst drauf kommen.
    Und dann natürlich eine wirklich tolle Umsetzung. Danke dir hier für dein Tutorial 🙂

    LG Kerstin

  • Antworten Mari 10/13/2015 at 1:05 pm

    Vielen Dank! Und eine coole Idee mit dem Header 😀

  • Antworten Mari 10/13/2015 at 1:09 pm

    So habe ich das damals auch gemacht 😀
    Und in einigen Situationen würde ich es vermutlich auch noch so machen, aber so ist es teilweise einfacher. Vorausgesetzt, man kann Photoshop nutzen. Bei Gimp kenne ich es nur über die Masken.

    Allerdings nutze ich die Masken bei Photoshop dennoch. Nur etwas anders. Vllt nteressiert dich das ja auch?
    -> http://www.wandelbar-photo.de/2015/08/tutorial-meine-hautretusche-in-nur-5.html

  • Antworten Mari 10/13/2015 at 1:10 pm

    Dankeschön! 🙂

  • Antworten Mari 10/13/2015 at 1:11 pm

    Wenn man erst einmal weiß, wie es geht, geht es ruckizucki! 🙂

  • Antworten Mari 10/13/2015 at 1:13 pm

    Vielen Dank!
    Mir kam die Idee ganz spontan unter der Dusche 😀

  • Antworten Evy 10/14/2015 at 6:14 pm

    Die Idee ist cool xD Ich finde es aber irreführend, wenn das Titelbild nicht das End-Bild ist.

    #Kommentiertag

  • Antworten Franzi 10/14/2015 at 8:01 pm

    Das ist ja echt eine Super coole Idee. Ich selber arbeite auch nur mit Photoshop, aber halt eigentlich nur mit den Masken wenn ich was freistelle. Das sieht aber gar nicht so kompliziert aus muss ich zugeben. Ich denke das muss ich dann wohl auch mal testen 😀

    Liebe Grüße
    Franzi

  • Antworten San Dra 10/15/2015 at 5:42 am

    Toller Post, dankeschön.
    Lg Sandra
    blogsvonsandra.blogspot.com

  • Antworten Mister Writing 10/16/2015 at 7:01 am

    Woaaa, geil. Schade das ich kein Photoshop habe. Funktioniert das "genauso" oder ähnlich bei Gimp? Könntest du da mal nen Tut dafür machen??

  • Antworten Thomas 10/17/2015 at 11:53 pm

    Wunderbare Idee und eine kurze knackige Anleitung zum Nachmachen. Toll!

    LG Thomas

  • Antworten Mari 10/20/2015 at 11:00 am

    Naja, etwas Neugierde muss man ja auch wecken 😀

  • Antworten Mari 10/20/2015 at 11:01 am

    Ich habe zuvor nur mit Gimp gearbeitet und da gezwungener Maßen auch nur mit den Masken 🙂
    Irgendwie verfolgen die einen, egal wohin man geht 😀

  • Antworten Mari 10/20/2015 at 11:01 am

    Ich danke dir! 🙂

  • Antworten Mari 10/20/2015 at 11:02 am

    Es funktioniert ähnlich, aber doch etwas anders 😀
    Ich kann gerne ein Tutorial für Gimp schreiben!

  • Antworten Mari 10/20/2015 at 11:03 am

    Wenn ich ein Tutorial lese, dass mich drei Stunden zum verstehen kosten würde, wäre ich sofort weg. Daher nehme ich mir daran ein Beispiel und versuche keine ellenlange Anleitung zu schreiben. Wo bleibt auch sonst der Spaß an der Sache, wenn man keinen Erfolg erlebt? 🙂

  • Antworten Tutorial // Composing - Mensch als Miniatur {Gimp} 03/28/2016 at 11:19 am

    […] meinem letzten Photoshop-Tutorial kam der Wunsch auf, das ganze in Gimp nach zu machen. Es handelt sich hierbei um ein Composing, mit […]

  • Antworten Fotografie // How to Flat Lay (easy) | Wandelbar - Photography 05/27/2017 at 4:16 pm

    […] Gut ausgeleuchtete Flat Lays kannst du super mit Gimp oder Photoshop […]

  • Antworten Projekt // Bildmontage mit MiniMe und Kerzen | Wandelbar - Photography 12/11/2017 at 7:54 am

    […] mehrfach in ein Bild zu bringen. Grundsätzlich eine einfache Aufgabe. Schließlich habe ich auch das Mascara-Bild gemeistert und weiß, was ich wie in der Bearbeitung und bei der Aufnahmen beachten muss. Doch es […]

  • Mein Kommentar

    « « Vorher vs Nachher – So schummel ich! ◌◌◌ Vor 365 Tagen – Bilder aus dem September 2014 » »