In 4 Wochen fotogen – Selbstporträt – Fotogen Woche 2
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In 4 Wochen fotogen – Selbstporträt – Fotogen Woche 2

„Auf Fotos sehe ich immer richtig blöd aus!“ „Fotos von mir mag ich so gar nicht!“ „Ich bin sowieso unfotogen!“- Na, schonmal solche Gedanken gehabt? Dann lies jetzt auf jeden Fall weiter! Denn ich zeige dir, wie du in vier Wochen fotogen wirst und fantastische Selbstporträts machen kannst. In der ersten Woche sind wir zusammen die Technik-Basics angegangen. Ich habe dir gezeigt, welches Licht, welche Kamera und welche Einstellungen du wirklich brauchst. In Woche zwei trainieren wir dein FotoGen.

Richtig gelesen: Fotogen zu sein ist Training. Jede kann fotogen sein und auf Fotos fantastisch aussehen!

Fotogen mit Grimassen

Instagram @lowbudget_photo

Du kennst es vielleicht, es soll ein Foto von dir gemacht werden und du verkrampfst sofort (wenn auch nur innerlich). Oder: es wurden schon eine Reihe Fotos gemacht und du bist unzufrieden. Dein Lachen sieht nicht mehr echt aus. Dann mach Grimassen!

Jedes Mal, wenn ich Fotos mache, alleine oder mit Freundinnen, mache ich ein normales Foto mit dem verkrampften Fotolachen. Danach rufe ich alle auf, eine richtig bescheuerte Grimasse zu machen. Keine chicki micki Grimasse, sondern was wirklich Hässliches.

So lockern sich die Gesichtsmuskeln und kurz nach den Grimassen lachen alle ehrlich und frisch in die Kamera. Und schon sehen alle besser aus, denn: nichts ist fotogener als ein echtes und frisches Lachen!

Wenn du keine Zeit für Grimassen hast oder sie dir unangenehm sind, dann sag kurz vor dem Foto „Money“. Das hebt deine Mundwinkel und sorgt für ein zurückhaltendes und entspanntes Lächeln.

Fotogen mit der richtigen Haltung

Bevor du dich in den Posing-Dschungel begibst, solltest du dich erstmal richtig hinstellen. Stell dich gerade hin! Und mit gerade, meine ich wirklich gerade. Rolle deine Schultern nach oben, von dort nach hinten und dann nach unten. Im wahrsten Sinne „Brust raus, Bau rein“.

Durch eine aufrechte Haltung wirkst du direkt selbstbewusster und selbstbewusst wird von den meisten als Fotogen wahrgenommen.

Nimm den Platz ein, der dir zusteht.

Fotogen mit wirklich vielen Fotos

Jede ist oder kann fotogen sein. Du musst dein FotoGen nur trainieren. Und das geht am besten mit sehr sehr vielen Fotos. In der Fotografie gibt es den Spruch,

„Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten“

Fotograf Helmut Newton

Das gilt nicht nur für die fotografische Entwicklung, sondern auch für dein FotoGen. Mach regelmäßig Bilder von dir. Egal ob einfache Selfies oder aufwändigere Selbstporträts.

Dadurch bekommst du nicht nur mehr Übung und somit Selbstvertrauen und Routine, sondern du nutzt den Mere Exposure-Effekt.

Was der Mere Exposure-Effekt ist?

Je öfter du etwas siehst, desto sympathischer ist es dir. Das bedeutet in diesem Fall, je öfter du Bilder von dir machst, desto öfter siehst du dich selbst und gewöhnst dich daran. Dadurch wirst du dir selbst auf Fotos immer sympathischer.

Selbstliebe ist ein Schlüssel für dein FotoGen.

Wirklich wichtig für diesen Effekt ist eine essenzielle Einstellung bei deiner Frontkamera deines Smartphones:

Zusammenfassung

  • Mache Grimassen, um deine Gesichtsmuskeln zu lockern
    • für ein spontanes echtes Lachen: Sag „Money“, statt „Cheese“
  • Stell dich gerade hin
    • Roll deine Schultern von vorne nach oben nach hinten unten
  • Mach viele Fotos
    • am besten jeden Tag ein entspiegeltes Selfie
    • ändere noch heute die Einstellungen deiner Handykamera
Geschrieben von
Marie Lü
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Kommentare
  • Es ist nicht nur die Selbstliebe, sondern auch die Selbsterkenntnis. Wir selber kennen uns ja nur spiegelverkehrt. Auf Fotos sehen wir uns richtig rum und wundern uns, dass unser Gesicht nicht komplett symmetrisch ist.
    Danke einmal wieder für deine tollen Tipps!
    LG
    Sabiene

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