Kamera Hacks

3 einfache Kamera Hacks

Normale Bilder gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Wenn du heraus stechen möchtest, musst du dir etwas Besonderes überlegen. Ebenso gibt es unglaublich viele Filter & Photoshop-Workshops, die deine Bilder (angeblich) verbessern sollen.

Ich zeige dir heute drei Kamera Hacks, mit denen du ganz neue Bilder machen wirst.

 

Kamera Hacks

Der Filter aus der Tüte

Dieser Hack ist sozusagen die „Eintüten 2.0“-Version. Schon in „Fotografie 1×1 // Mit der Kamera in die Schneeballschlacht ziehen“ Habe ich dir gezeigt, wie nützlich und einfach eine Tüte angewendet werden kann. Heute soll sie dir einen kleinen kreativen Kick geben.

Um diesen Kick zu bekommen brauchst du nur eine Plastiktüte (z.B Müllbeutel), die möglichst durchsichtig ist, ein Gummiband, deine Kamera und bunte wasserfester Filzstifte. Nun legst du die Tüte über dein Objektiv und malst die Tüte über dem Objektiv mit einer Farbe deiner Wahl aus. Danach stichst du ein Loch in die Tüte und drapierst die Tüte erneut auf deinem Objektiv. Diese befestigst du mit dem Gummiband. Und schon kann es losgehen!

Durch die Farbe, welche dank der Tüte in dein Bild ragt, bekommt dein Bild einen Retro-Touch bis hin zu einem Verlauf. Das kann bei hellen Lichtsituationen sehr cool aussehen.

Noch mehr Retro/Vintage bekommst du in dein Bild, wenn du eine Strumpfhose in Hautfarbe über dein Objektiv ziehst. Diese muss jedoch sehr stramm gezogen und befestigt werden. Im Gegensatz zu der Tüte, wird die Strumpfhose nicht zerstört, sondern heile belassen.

Auf Abstand bitte!

Wie viele andere auch liebe ich mein 50mm Objektiv. Es ist klein, handlich und super lichtstark. Und dass es klein und handlich ist machen wir uns heute zum Vorteil. Heute versuchen wir uns an Off Lensing und holen uns unsere Motive durch Abstand noch näher heran.

Um dein Motiv durch Abstand noch näher heran zu holen musst du dein Objektiv vom Kamerabody lösen. Und dies, während er eingeschaltet ist. Am besten tust du dies im TV-Modus (Belichtungszeit), damit du die Belichtungszeit einstellen kannst.

Ab sofort ist deine Kamera nicht mehr mit dem Objektiv verbunden und es kann losgehen. Du hast nun zwei Möglichkeiten. Die eine ist das übliche „Objektiv umdrehen um näher an das Motiv zu kommen“. Doch du machst heute Off Lensing. Das bedeutet, dass du dein Objektiv in der gewohnten Form vor deinen Kamerabody hältst. Dadurch kannst du den Schärfebereich nicht nur punktuell, sondern auch vertikal oder diagonal legen und deine Motiv noch näher heran holen.

Das schwierigste hierbei ist die richtige Belichtungszeit. Bezüglich dieses Parameters musst du dich etwas ausprobieren. Wichtig ist, dass du dein Objektiv nicht zu weit von deinem Kamerabody entfernst. Denn dadurch kommt zu viel Licht auf den Sensor und dein Bild ist überbelichtet.

Softe Blitze selbst gemacht

Ich mag blitzen nicht sonderlich. Mir ist das Licht meist zu intensiv und hart. Es sieht einfach nicht schön aus. Erst recht nicht, wenn dafür der eingebaute Blitz genutzt wird. Falls ich blitze, blitze ich mit meinem Ringlicht, es gibt allerdings auch eine kostengünstigere Variante!

Um softer zu blitzen hast du mehrere Requisiten zur Auswahl. Falls du Raucher bist, hast du täglich eines dieser Requisiten in der Hand: eine Zigarettenschachtel. Diese öffnest du sowohl oben als auch unten und steckst sie über deinen eingebauten Blitz. Vorne musst du eventuell aus der Schachtel noch etwas herausschneiden.

Falls du kein Raucher bist, kannst du auch andere kleine Schachtel mit weißem Innenleben nutzen. Auch eine Visitenkarte oder eine Tüte können dir helfen. Die durchsichtige Tüte wickelst du ganz einfach um deinen Blitz und lässt sie nach oben hin offen. Die Visitenkarte klemmst du mit der hellen Seite unterhalb vor deinen Blitz.

Das waren die drei Kamera Hacks mit Alltagsgegenständen. Besonders das Eintüten hat es mir angetan. Welchen Hack findest du interessant? Und welchen davon kanntest du schon?

Schreib mir deine Antwort gerne in deinen Kommentar! Auch über ein Like, Share oder 1+ auf Facebook, Google+ & Co freue ich mich.

Geschrieben von
Marie Lü
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