Wie dich nur zwei Shootings besser machen!

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Falls du mir auf Instagram folgst oder dich in meine E-Mail Liste eingetragen hast, dann weißt du, dass ich in letzter Zeit selbst vor, statt hinter der Kamera stand. Ich hatte ein TFP-Shooting und eines bei PicturePeople in Oberhausen. Auf der Photokina habe ich nämlich einen Rabatt-Gutschein für PicturePeople gewonnen. Da dachte ich mir, das wäre eine coole Gelegenheit, das einmal auszuprobieren. Denn, selbst vor der Kamera zu stehen, kann dich in deiner Fotografie echt weiter bringen! Und ich verrate dir wieso, weshalb und warum!

 

Tipp: Stell dich vor die Kamera!

Ich denke, jeder von uns möchte in seinem Hobby weiter kommen. Und manchmal reicht es nicht aus, das eigene Hobby nur von einer Seite zu betrachten. Diese eine Seite ist in der Fotografie hinter der Kamera. Dabei ist auch die andere Seite, vor der Kamera verdammt wichtig.

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Die andere Seite  verstehen

Wenn du vorwärts kommen willst, solltest du das Feeling vor der Kamera verstehen. Du solltest dich in dein Model hineinversetzten können. Es bringt nichts, wenn du hinter der Kamera stehst, dein eigenes Ding machst und dein Model vor der Kamera nicht weiß, was los ist. Insbesondere bei unerfahrenen Modeln. Dies bezüglich gibt es in „Shooting // Richtig mit einem unerfahrenen Model umgehen“ weitere Tipps für dich.

Das gilt übrigens nicht nur für die Shooting-Situation selbst. Auch was vor und nach dem Shooting passiert ist wichtig.

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Arbeitsweisen abgucken

Ja, abgucken ist im ersten Moment ein negativ beflecktes Wort. Doch für diesen Grund, warum du vor der Kamera stehen solltest ist es genau das richtige. Um in deinem eigenen Workflow vorwärts zu kommen, solltest du schauen, was du besser machen kannst. Dafür kannst du dir den Workflow von anderen anschauen und für dich selbst filtern, was du besser machen kannst und was dein Gegenüber (deiner Meinung nach)  falsch macht. Denn auch du kannst aus diesen Fehlern lernen und sie somit vermeiden. Das gilt nicht nur für die Arbeit mit der Kamera, während des Shootings. Sondern auch für die Endergebnisse. Was gefällt dir an der Bearbeitung gut oder gar nicht.

All das kannst du für dich nutzen, besser machen und somit selbst wachsen.

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Inspirieren lassen

Nicht nur die Arbeitsweise Anderer kann dich vorwärts bringen. Auch das Ausüben von Posen bringt dich weiter. Du lernst neue Posen, wie sie wirken, ob du sie gut oder schlecht findest und wie sich das Model dabei fühlt. Denn du stehts vor der Kamera und kommst in genau diese Situation! Ebenso verhält es sich mit dem Setzten von Licht oder dem Finden von Locations.

Inspiration findest du natürlich auch im Internet. Doch es ist noch einmal etwas anderes, wenn du es selbst erlebst. Das gilt auch für die Anleitung durch den Fotografen an das Model.

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Wieso, weshalb, warum?

Zusammenfassend solltest du dich regelmäßig vor eine fremde Kamera stellen und gucken, wie dein Gegenüber arbeitet. Dabei kannst das Handeln deines Gegenüber und deiner selbst hinterfragen. Und das bringt dich letztendlich weiter. Ohne Anhaltspunkte, was du besser oder schlechter machen kannst, kannst du dich schlecht weiter entwickeln. Der größte Kritiker bist dabei du selbst!

Es muss nicht zwingend ein Pay-Shooting sein. Allerdings solltest du auch das einmal gemacht haben. Einfach um den Unterschied zwischen Amateur-Facebook-Fotograf/in und professionellem Fotograf zu sehen. Besonders dieser Vergleich hilft dir, dich selbst einzuordnen. Wo stehst du und wo willst du hin. Letztendlich reichen zwei Shootings, ein TFP und ein Pay, damit du besser wirst!

Allerdings werden manche Shootings deine Geduld und deine Beherrschung herausfordern. Insbesondere, wenn du an einen Facebook-Hobby-Fotografen gelangst, welche im Vergleich zu dir „schlechter“ in seiner Umsetzung ist. Dann wirst du ihm/ihr die Kamera aus der Hand reißen wollen.

Jetzt bin ich natürlich auf deine Meinung und deine Erfahrungen gespannt! Hast du dich bereits mit dem Hintergedanken, besser zu werden von einem Fremden fotografieren lassen? Wie war das für dich? Was hast du daraus mitgenommen? Schreib mir das unbedingt in deinen Kommentar!

[Alle hier zu sehenden Bilder sind bei PicturePeople in Oberhausen entstanden.]

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8 Kommentare

  • Reply Rosie 12/13/2016 at 7:47 pm

    Hallo Marie!
    Ich bin über diesen Beitrag auf deinen Blog gestossen und finde ihn super! 🙂
    Speziell zu diesem Beitrag: Ich finde diesen Rollentausch total aufregend und darum geht es auch auf meiner Website. Ich bin sowohl als Model und als Fotografin noch ziemlich am Anfang, aber ich lerne bei jedem Shooting neues dazu. Ich bin ganz deiner Meinung, die andere Perspektive zu sehen und verstehen hilft dabei die eigene zu verbessern.

    Weiterhin viel Erfolg! Solltest du mal wieder Lust haben zu modeln, darfst du dich gerne bei mir melden! 🙂

    LG, Rosie
    von http://www.respondoro.de

    • Reply Marie 12/17/2016 at 10:30 pm

      Vielen Dank 🙂 Bei Gelegenheit komme ich darauf zurück!

  • Reply Katta 12/16/2016 at 9:35 pm

    Klasse Beitrag, sehr interessant! Danke für die Tipps! 🙂

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA || INSTAGRAM || FACEBOOK

    • Reply Marie 12/17/2016 at 10:31 pm

      Vielen Dank 🙂

  • Reply Mara 01/11/2017 at 4:12 pm

    Richtig guter Beitrag!
    Ich stelle es mir auch total hilfreich vor, mal die Rollen zu tauschen und selbst vor der Kamera zu stehen!
    Wenn man Essen fotografiert, ist das allerdings eeeetwas schwierig, da stelle ich es mir bei Shootings mit Personen doch etwas einfacher vor! 😀

    Und bei den Büchern sehe ich das auch so – es ist wirklich erschreckend, was für eine Welt da manchmal vermittelt wird und wie vollkommen unrealistische Idealbilder gezeichnet werden!

    • Reply Marie 01/22/2017 at 1:43 pm

      Ich muss gestehe, in der Food-Fotografie hinkt der Tipp etwas 😀
      Allerdings bin ich trotzdem der Meinung, dass es eine wichtige und tolle Erfahrung st und man sch ruhig regelmäßig fotografieren lassen sollte. Das hat den tollen Nebeneffekt, dass man in der Zukunft auf die Vergangenheit zurück gucken kann & etwas hat, dass den eigenen Werdegang dokumentiert hat 🙂

  • Reply Sassi 01/11/2017 at 7:05 pm

    Mega gute Tipps 🙂 Ich versuche mich auch auch ständig zu verbessern 🙂 Danke für diese kleinen Hinweise 🙂
    Liebste Grüße
    Sassi

    • Reply Marie 01/22/2017 at 1:40 pm

      Vielen Dank für dein Feedback! 🙂

      Liebe Grüße zurück!

    Mein Kommentar