Vom Blumenstrauß zur Hochzeitsfotografie

Blumenstrauß-Hochzeit
 Ein erster kleiner Schritt in Richtung Hochzeitsfotografie

Für mich ist die Fotografie wie in einem Pyramiden-Schaubild auf gestaffelt. Ganz unten befindet sich für mich die Fotografie, dich ich kann. Das sind Blumen und normale Portraits. Danach kommt die Landschaftsfotografie und auf gleicher Stufe die Produktfotografie. Danach geht es an die klassischen bis kreativen Portraits & Fashion-Aufnahmen sowie Tier-Aufnahmen. Die letzte Stufe ist die Königsklasse: die Hochzeitsfotografie. Der schönste Tag im Leben zweier Menschen.

Die Hochzeit ist der Mädchentraum schlecht hin. Alles ist hell, freundliche und fröhlich. Einfach perfekt. Und genau so sollen auch die Bilder sein. Und nebenbei müssen diese Bilder die unglaublichen Gefühle festhalten. Die Hochzeitsfotografie ist eine große Herausforderung.

Wie kommst du also dieser Fotografie näher, ohne den Tag zweier Liebenden und dessen Bilder zu ruinieren?

 

Der Allererste Schritt

Als allererster Schritt wird meist das parallele Dasein und Fotografieren neben einem Profi auf der Hochzeit von Freunden benannt. Doch wie oft heiraten eure Freunden? Idealerweise nur ein einziges Mal. Und teilweise möchte der Fotograf keinen „Nebenbei-Knipser“.

Am besten fängst du bei dir an. Denn auch du hast die Mittel, zuhause für eine Hochzeit zu üben.

Die Vorbereitung

Zu allererst überlegst du dir, welche Art der Fotografie du kannst. Kannst du besser mit Menschen umgehen und diese fotografieren oder ziehen dich die Details und „tote“ Gegenstände an?

Hast du diese Frage beantwortet, gehst du einen Schritt weiter.

 

Das Mittel zum Zweck

Jetzt solltest du dich fragen, welche Mittel du brauchst um zu üben. Brauchst du ein „Ehepaar“ oder einen „Brautstrauß“? Oder vielleicht sogar Ringe? Es liegt an dir, wie du deine Fake-Hochzeit inszenierst und in welchem Bereich du üben möchtest.

Mein Mittel war zum Beispiel ein Blumenstrauß.

 

Das Fotografieren/Üben

Sobald du alle Vorbereitungen und Mittel zusammen hast, kann es schon losgehen. Du kannst experimentieren ohne wertvolle Hochzeitsbilder zu ruinieren. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit deinen Stil zu finden und herauszufinden, ob deine Bilder das übermitteln, was sie übermitteln sollen.

Meine Übung

Durch Zufall gelangte ich an einen herrlichen Blumenstrauß. Er war einfach bezaubernd. Sofort entstand die Vision einer zauberhaften Feen-Hochzeit im Frühling oder im lauen Sommer.

Blumen fotografieren kann ich. Egal ob mädchenhaft oder etwas düster. Ich ging also wie oben genannt vor und probierte mich in verschiedenen Bildern aus. Diese Bilder schmücken nun diesen Artikel und eines wurde Bestandteil des Artikels „In wenigen Minuten zum Instagram-Bild“.

Nach diesem Schritt folgt der zweite allererste Schritt. Nachdem Bereich den du kannst sollte der Bereich folgen, den du nicht besonders gut kannst. Ich brauche zum Beispiel noch Übung/Routine bezüglich der Fotografie mit Menschen. Somit werden die Bilder eines (Fake-)Ehepaars mein nächster Schritt sein.

Was ist dein erster allererster Schritt und welches wäre dein zweiter allererster Schritt?

Was sagst du zu dieser Vorgehensweise? Und welche Fotografie ist für dich die Königsklasse? Auch deine Meinung zu meinen Bildern interessiert mich brennend!

Falls dir dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr über einen Like, ein Teilen oder ein 1+ freuen! Außerdem würde ich mich tierisch über einen Kommentar zu den oben genannten Fragen freuen.

Du hast keine Lust auf Mädchentraum und Friede-Freude-Eierkuchen-Welt? Dann versuch es doch mal mit einer Low Key Variante! Ich zeige dir, wie du keine Mädchenbilder machst!

Weitere Hochzeitsfotografie-Infos findest du unter Leas Artikel „Detailliebe:Hochzeitsfotografie„. Lea ist Fotografin aus Osnabrück und hat es wirklich drauf!

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6 Kommentare

  • Antworten Täbby 07/10/2015 at 6:27 pm

    Hi,

    ich wollte dir mal sagen, dass ich deinen Blog im Moment sehr bewundere und mich immer über neue Posts freue.
    Deine Fotografie-Tipps sind wirklich klasse, eigentlich müsste ich jetzt die Kamera schnappen und auch mal wieder ein paar Fotos machen.
    Also Danke für die ganzen Anregungen!
    Liebe Grüße

  • Antworten Bonny 07/12/2015 at 2:55 pm

    Stimme ich dir absolut zu, Hochzeiten zu fotografieren ist hohe Kunst und vor allem steht man sehr unter Druck. Der Tag kommt nicht wieder und das Hochzeitspaar soll ja nicht nur verschwommene oder überbelichtete Fotos von ihrem Tag haben. Im August fotografiere ich zum ersten Mal eine Hochzeit und bin schon jetzt ultra nervös. Üben werde ich vermutlich vor allem Portraits und ich werde mir mindestens noch ein Set Ersatzakkus zulegen 😀

    Liebe Grüße
    Bonny

  • Antworten Mari 07/15/2015 at 7:02 pm

    Oh, vielen Dank!
    Ich bin momentan sehr kritisch mir gegenüber. Da freut es mich besonders, dass es dir gefällt ♥

  • Antworten Mari 07/15/2015 at 7:04 pm

    Ersatzakkus sind ein Muss! Teste deinen vorher aber gründlich. Meiner ist nach ca 500 RAW Aufnahmen leer. Wenn man das vorher nicht weiß, kann es trotz Ersatzakku böse enden.
    Außerdem sollte man auch die körperliche Anstrengung nicht unterschätzen!

  • Antworten Sabrina 07/25/2015 at 2:44 pm

    Hey, danke für dein Kommentar zu dem Eiffelturm bei Nacht.
    Ich habe es mir zu Herzen genommen.

    Liebe Grüße Sabrina

  • Antworten Mari 10/25/2015 at 1:24 pm

    Gerne!
    Sowas kann schnell Ärger geben, leider :/

  • Mein Kommentar

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