Photowalk // Wenn der Herbst auf die Libelle trifft
Ahornblatt

Photowalk // Wenn der Herbst auf die Libelle trifft

Heute gibt es gleich zwei Themenbereiche, welche ich euch mit meinen Bilder nahe bringen möchte. Zum einen ist endlich der goldenen Herbst (zu eng. golden autumn) da, zum anderen tauchen dadurch vermehrt Tiere auf, welche man sonst nicht so oft sieht. Auf meinem letzten Photowalk konnte ich beides bestaunen und fotografisch festhalten. Außerdem kann ich euch heute zeigen, wie sich meine Bilder verändert haben, denn ich habe schon einmal eine Libelle fotografiert (bitte entschuldigt den schrecklichen Text!).

Dieses Mal habe ich mich wieder für die Galerie-Ansicht entschieden, da der Beitrag sonst zu lang geworden wäre.

Libellen (zu eng. Dragon-Fly) sind sehr eigensinnige Tiere. Es ist nicht gerade einfach sie mit der Kamera einzufangen. Insbesondere, wenn sie nicht alleine, sondern zu viert oder fünft sind! Sie „erschrecken“ sich gegenseitig und jagen einander fort. Oder die eine will sich fortpflanzen, der andere jedoch nicht.

Sitzt eine Libelle ruhig auf einem Schilfblatt oder auf dem Teichgeländer gibt es zwei Möglichkeiten sie zu fotografieren.

1. Schilfblatt:
Man geht möglichst nah an den Rand des Teiches. Dabei sollte man sehr ruhig vorgehen und nicht einfach lostrampeln.
Am besten nutzt man eine Teleobjektiv um möglichst nah an die Libelle heran zu zoomen. Das Problem hierbei ist, dass man mit diesem Objektiv die Libelle schlecht verfolgen kann, wenn se wegfliegt. Die Belichtungszeit sollte relativ kurz sein und die Blende halb geöffnet. So bekommt man eine tolle Tiefenunschärfe und gleichzeitig ein tolles Bild, obwohl die Libelle in diesem Moment startet zum Fliegen.
2. Teichgeländer:
Auch hier sollte man sich sehr ruhig, langsam (am besten in Zeitlupe) und behutsam der Libelle nähern. Hastige Bewegungen sind hier ein No-Go! Natürlich kann man es auch aus Entfernung mit einem Teleobjektiv versuchen, aber sollte die Libelle direkt vor eurer Nase sitzen, empfehle ich eine 50 mm / 100 mm Festbrennweite. Die Einstellungen für Belichtungszeit und Blende sollten der Schilfblatt-Version ähnlich sein.

Zusammenfassung und Schlussworte:
Libellen sind flinke Dinger. Eine relativ kurze Belichtungszeit ist ein Muss, dafür darf die Blende jedoch nicht zu groß sein. Hastige und hektische Bewegungen sind ein No-Go! Wer Libellen fotografieren möchte, darf nicht sofort aufgeben und braucht eine Menge Geduld!

In der letzten Galerie seht ihr einige „Hello Autumn“ Bilder. Manche sind im wahrsten Sinne des Wortes aus der Hüfte geschossen. Alle hier zu sehenden Bilder wurden entweder mit meinem Teleobjektiv oder meiner Festbrennweite im manuellen Modus geschossen.

Geschrieben von
Marie Lü
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