Portrait Frühling

Blogparade // Zuhören

Ich mag es nicht, wenn Menschen nicht zuhören.
Damit meine ich nicht, dass man mir rein redet noch während ich erzähle. Darüber darf ich mich nicht beschweren, denn das mache ich selber.
 
Ich mag es nicht, wenn Menschen das gehörte nicht verstehen.
Damit meine ich nicht, dass sie Verständnisprobleme auf Grund der Sprache haben.
Das kann mir schließlich selbst passieren.
 
Was ich meine?
 
Mich nervt es, wenn Menschen nicht zuhören. Sie nehmen wahr, was ihr Gegenüber sagt und verstehen Inhaltlich und total objektiv, was er/sie sagt. Mehr allerdings auch nicht.

Zuhören besteht aus viel mehr!
 
Zuhören ist nicht nur hören und objektiv verstehen. Richtiges Zuhören ist, zu verstehen, was der Gegenüber gesagt hat. Und das nicht auf der oberflächlichen Ebene, sondern die „wahre“ Message dahinter.
 
Wörtern muss das Leben eingehaucht werden. Und obwohl wir es vielleicht schaffen, wird unsere Mühe zunichte gemacht, weil unser Gegenüber gar nicht hört/versteht, was wir sagen.

Zuhören hat viel mit verstehen und interpretieren zu tun.

Ich würde fast sagen, dass manche nicht Hörenden besser zuhören können, als Hörende.
 
Der Mensch hört am liebsten nur was er hören möchte. Und viele denken gar nicht über das gesagte nach. Es wird ein flotter Spruch gemacht und gelacht und der Sprecher vielleicht auch noch spöttisch belächelt. Dabei war die Aussage viel tiefgreifender und total richtig, es hat ihm/ihr nur keiner richtig zugehört.

Ich mag es nicht, wenn Menschen einem nicht richtig zuhören, einen nicht verstehen.

Zuhören hat viel mit Toleranz und „wollen“ zu tun. Nicht zuhören mit Ignoranz.

Dies ist mein Beitrag zu der Blogparade „Zuhören“ von Veronika Krytzner.
Geschrieben von
Marie Lü
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Kommentare
  • Liebe Marie
    herzlichen Dank für Deinen Beitrag zur Blogparade. Zuhören hat viel mit Toleranz und Wollen zu tun gebe ich Dir absolut recht. Doch es gibt auch die Kehrseite der Medaille, Reden hat auch mit Toleranz und Wollen zu tun. Nämlich dem Wunsch, dass der andere mich wirklich versteht und ich es auch so formuliere, dass er mich verstehen kann. Und ein wenig Toleranz, wenn es nicht sofort klappt und man falsch verstanden wird. Von Herzen liebe Grüße Veronika

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