Mach ein Selbstportrait von dir!

Sich selbst zu fotografieren ist zu einem Trend geworden. Selfies sind beliebt wie eh und je.Es gibt unzählige Tipps und Ideen, wie (man) das Selfie noch besser aussieht und was zu beachten ist.
Fühlt man sich gut oder möchte die besonders tolle Tagesfassung festgehalten werden, so wird schnell das Handy gezückt. Doch es geht auch hochwertiger. Dank Kamera und Fernauslöser ist dies möglich. Doch was muss man dabei alles beachten? Gibt es Unterschiede zwischen einem Selbstportrait und einem Selfie? Ja, den gibt es!

 

Mach ein Foto von dir!

 

Der Unterschied zwischen Selfie und Selbstportrait

Bei einem Selfie ist primär das Gesicht zu sehen. Der Oberkörper wird auf Brusthöhe abgeschnitten. Selbstportraits haben gerne einen etwas größeren Ausschnitt. Sie zeigen mehr vom Menschen. Oder eben auch weniger. Der Kopf muss theoretisch nicht mit drauf sein. Außer du möchtest ein neues Profilbild kreieren. Ein klarer Unterschied zwischen Selfie und Selbstportrait ist das Equipment.

Das Equipment

Am besten fotografierst du dich selbst mit deiner Kamera auf einem Stativ in Kombination mit einem Fernauslöser. Damit du möglichst uneingeschränkt bist, sollte dieser Kabellos sein. Richtig luxuriös wird es, wenn du einen Schwenkbaren Display hast. So kannst du sehen, wie du dich positionierst. Alternativ gibt es bereits viele Kameras mit entsprechenden Apps für das Smartphone oder ein Spiegel muss herhalten. Etwas um deinen Standort zu markieren ist ebenfalls sinnvoll. So kannst du Posen einfacher wiederholen.

… im Einsatz.

Suche dir zuerst eine Position und markiere diese auf dem Boden. Nun richtest du deine Kamera entsprechend aus. Wenn du einen schönen unscharfen Hintergrund haben möchtest, ist eine Blende unter 8.0 ratsam. Am besten nutzt du den AV-Modus. Die Zeit stellt nun deine Kamera ein. Oder du überlässt alles der Automatik. Du bist Profi, dann ab in den manuellen Modus. Bei Selbstportraits möchte ich persönlich mich auf mich konzentrieren und nicht auf die Einstellungen. Unter Blende 2.0 solltest du nicht gehen. Da kann es schnell passieren, dass Teile deines Gesichts unscharf werden. Kann schön aussehen, kann allerdings auch dein Bild ruinieren.

Zusammenfassung:

  • Kamera
  • Fernauslöser/ App
  • Markierung
  • AV-Modus
  • Blende 3.5

Auf Augenhöhe

Während bei Selfies eine erhöhte Position des Smartphones empfohlen wird, ist es bei Selbstportraits sinnvoller auf Augenhöhe zu bleiben. Der Betrachter ist somit dem Motiv (Dir) gleichberechtigt. Möchtest du etwas größer wirken, kannst du leicht von unten fotografieren. Eine Fotografie leicht von oben lässt dich kleiner/zarter wirken.

Viel Hilft Viel

In diesem Fall ist es sinnvoll in einem Durchlauf mehrere Bilder in unterschiedlichen Posen zu fotografieren. Selten findest du dich wieder in der gleichen Position oder Pose ein. Probiere somit unterschiedliche Mimik und Gestik aus, bevor du zur Kamera sprintest um dir deine Ergebnisse anzuschauen.

Inszeniere dich!

Warum auf den Bildern immer die gleiche Person sein? Zieh doch einfach Mal eine Show ab! 

Fühl dich wohl, mach Quatsch!

Du solltest dich in deiner Kleidung wohl fühlen und einen Ort wählen, an dem nicht alle zwei Sekunden jemand vorbei kommt. So kannst du dich besser auf dich selbst konzentrieren. Gelingt dir ein Foto nicht und du bist langsam frustrierte: keine Sorge, das ist bei jedem so! Mach zur Lockerung einfach ein paar Grimassen-Bilder. Die funktionieren immer!

Du weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Dann starte doch erst einmal unbeschwert. Finde zum Beispiel einfach deine Schokoseite. Guck dir Posen und Mimik von anderen ab. Mach sie nach, sei sie und doch wieder du! Das tolle an der digitalen Fotografie, du kannst alles löschen. Niemand muss diese Bilder sehen. Allerdings kann es natürlich sein dass gerade Bilder, welche du blöd findest andere richtig gut finden. Probier es einfach aus!

Wie machst du Selbstportraits? Oder ist dir der ganze Spaß zu blöd? Schreib es in deinen Kommentar! Ich finde es ab und zu sehr erfrischend vor der Kamera rum zu tanzen.

Pin mich!

How to. Selbstportrait

 

You Might Also Like

9 Kommentare

  • Antworten Tabea 08/08/2017 at 4:39 pm

    Richtige Selbstportraits habe ich noch nie gemacht, weil mir das ohne fernauslöser zu kompliziert und blöd ist. Leider habe ich aber auch echt kein Geld für den Auslöser übrig…

    Daher bewundere ich alle, die schöne Fotos von sich selbst machen können.

    Liebe Grüße

    • Antworten Marie 09/22/2017 at 8:10 pm

      Ohne Auslöser ist es natürlich etwas komplizierter & sportlicher. Versuchs doch mal mit einem gebrauchten Auslöser. Die sind mindestens genau so gut wie die neuen & deutlich günstiger.

  • Antworten sophias.kleine.welt 08/12/2017 at 6:59 pm

    Wow, das ist wirklich ein toller Blogpost! Deine Fotos sind grandios und dein Text hat sich echt gut gelesen. Du bist mir jetzt schon unfassbar sympatisch =)

    Liebe Grüße
    Sophia
    http://sophiaskleinewelt04.blogspot.de/

  • Antworten Anni 08/14/2017 at 5:26 pm

    Oh eine tolle Anleitung. Danke dafür.
    Ich greife aus Bequemlichkeit dann doch oft auf das klassische Selfie zurück . Aber ich finde richtige Selbstportraits machen um einiges mehr her und man kann auch einfach mehr ausprobieren, was man bei deinen BIldern richtig gut erkennt.

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

    • Antworten Marie 09/22/2017 at 8:11 pm

      Ja, Selfies gehen meistens schneller. Wobei das auch nicht immer so ist 😀 Daher greife ich gerne auf den Mehraufwand zurück & nehme dann ein Bild aus der Kamera. Bevor ich 100 Selfies schieße 🙂

  • Antworten Any 08/25/2017 at 7:18 pm

    Super Tipps! Ich mache mich inzwischen auch immer häufiger mit meinem Stativ auf den Weg, wenn man das ein paar Mal macht, ist es auch gar nicht mehr so peinlich. 😀

    Liebst,
    Any | Echo Of Magic

  • Antworten Monatsrückblick Juli und August - Habutschu! 08/31/2017 at 6:39 am

    […] Maries Tipps für Selbstportraits & wie du einen Fotografen für deinen Blog […]

  • Mein Kommentar

    « « Die wasserfeste Hülle fürs Smartphone ◌◌◌ #Kwerbox Nr.7 – Das war drin! » »