Inspiration // Autolichter in Bewegung

Langzeitbelichtung Autolichter

Autolichter – Inspiration

Aktuell stark diskutiert ist das „sich inspirieren lassen“ von anderen Bloggern, Fotografen und weiteren kreativen Menschen. Im Internet wird viel geklaut und als Inspirieren ausgelegt.

Allerdings ist es auch schwer etwas Neues zu erfinden. Letztendlich war bereits alles schon einmal da. Das ist Tatsache und wurde bereits in „Wieso bloggen so viele Blogger über das gleiche Thema?“ angesprochen und erklärt.

Heute möchte ich dich inspirieren!

Langzeitbelichtung bei Dunkelheit

Wie eine Langzeitbelichtung funktioniert habe ich dir bereits in „Fotografie 1×1 // Lichtstreifen“ erklärt. Hier eine kurze Zusammenfassung: du suchst dir ein Licht, welches sich temporär bewegt und stellst deine Kamera auf ein Stativ. Nun stellst du eine lange Belichtungszeit ein und löst Situativ aus.

Schon könntest du ein Bild wie dieses haben.

Eine Langzeitbelichtung kannst du auch bei Tageslicht machen. Zum Beispiel um einen Wasserfall fließend und neblig darzustellen. Darum soll es hier jedoch nicht gehen.

 

Malen mit Licht

Eine Langzeitbelichtung ist der Inbegriff  von „Malen mit Licht“.  Nehmen wir das Bild des Lichtstreifens als Beispiel.

Normalerweise ist auf der Straße kein Lichtstreifen. Das menschliche Auge sieht das Licht der Scheinwerfe punktuell. Die Langzeitbelichtung macht daraus einen Streif. Dieser entsteht durch die dauerhafte Aufnahme, währen das Auto an dir vorbei rauscht. Das Licht malt also einen Streifen, den das menschliche Auge nicht sieht.

Langzeitbelichtung mit Stativ

Die meisten Langzeitbelichtungen werden mit einem Stativ aufgenommen, damit nichts verwackelt. Grundsätzlich ist das Stativ in vielen Situationen beliebt. Ebene um alles scharf abbilden zu lassen und aufzunehmen.

Doch es gibt auch die Möglichkeit, dass du selbst mit dem Licht malst. Damit meine ich jedoch nicht, dass du dir eine Taschenlampe schnappst und mit dieser vor deiner Kamera umher tanzt!

 

Nimm deine Kamera in die Hand!

Die einfachste Möglichkeit, das Licht zu steuern oder dein Bild zu gestalten ist, deine Kamera vom Stativ zu lösen und sie selbst zu bewegen. Du hampelst also nicht vor, sondern mit deiner Kamera herum. Bei der einfachsten Möglichkeit ist das Licht dabei fest fixiert. Du kannst also wirklich alles steuern.

Gehen wir einen Schritt weiter. Dieser Schritt ist eine ruhige und dennoch bewegte Hand und bewegtes Licht. In meinem Fall saß ich in einem Auto, hielt meine Kamera locker in der Hand und nahm die Lichter der Lkws und Pkws vor mir auf. Dabei hatte ich in dem Sinne keine Kontrolle über das Bild. Die Schlaglöcher, der Straßenverlauf und der Straßenverkehr gestalteten die Bilder und gaben den Ton an.

Das wichtigste bei dieser Methode ist deine Idee, deine Version und dein Auge.  Ich habe die Bilder ungefähr erahnen können. Obwohl ich nicht in den Kopf des Lkw Fahrers vor mir gucken konnte. Allerdings kannte ich die Strecke, wusste was auf mich zukommt. Zudem kann der Lkw nicht einfach verschwinden und muss auf der Straße bleiben und ich fahre direkt hinter her. (Ich saß nur auf dem Beifahrersitz!)

Du solltest also schon vorher „sehen“ können, wie die Bilder werden könnten. Du musst ein Auge dafür haben.

Experimente

Sei experimentell! Auch für mich waren diese Bilder und diese Bildidee spontan und neu. Manchmal bestimmen Situationen, inwiefern wir kreativ werden und unsere Möglichkeiten ausschöpfen.

Hast du solche Bilder schon einmal gesehen?

 

Mach mir nach!

Dieser Bilder sind einzigartig. In gewisser Hinsicht Momentaufnahmen. Daher fordere ich dich liebend gerne auf, es auch einmal auszuprobieren. Du darfst dich gerne von mir inspirieren lassen.

 

So entstanden meine Bilder

Zu deinem besseren Verständnis möchte ich dir die Situation erklären, in welcher die Bilder entstanden sind.

Ich war auf dem Rückweg eines Informationstages der FH in Braunschweig. Wir fuhren gerade von unserem Heimatsbahnhof nach Hause. Es war um die 18 Uhr und ich hatte meine Kamera dabei. Erst vor einem Monat hatte ich die Lichtstreifen-Bilder aufgenommen. Und als ich den Lkw vor uns sah, kam mir die Idee mit der Langzeitbelichtung.

Ich nahm also die Kamera in beide Hände und machte Bilder mit unterschiedlichen Einstellungen. Probierte mich über den Live-View aus. Ich ließ die Schlaglöcher und den Straßenverlauf machen und ließ meinen Körper einfach mitgehen. Dennoch versuchte ich, meine Hände möglichst ruhig zu halten. Und schon waren die Bilder im Kasten.

 

Fazit

Einfacher können Bilder gar nicht sein! Außerdem eignen sich die Bilder super als Stockfotos.

Die Idee ist auch super tagsüber zu verwirklichen. Jedoch in einer anderen Situation. Mit Blumen die im Wind wehen sähe das ganze bestimmt auch gut aus. Probiere dich aus und zeig mir deine Ergebnisse!

 

Dir hat diese Inspiration gefallen? Dann like und teile sie mit mir und deinen Freunden auf Facebook und Google+! Zeig mir deine Bilder und schreibe mir den passenden Link in deinen Kommentar!

Wie findest du diese Inspiration? Hast du solche Bilder schon einmal gesehen oder selbst gemacht? Schreibe es mir!

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4 Kommentare

  • Antworten Doyle R. Markland 05/26/2015 at 7:01 am

    so wunderschöne bilder, so phantasie

  • Antworten Jochen Gererstorfer 06/01/2015 at 7:11 am

    Wir haben letztes Jahr im Sommer eine Lagerfeuer gemacht. Als es dunkel war, haben wir mit der Taschenlampe und der Kamera Bilder gezeichnet. Das Ergebnis sah so ähnlich aus wie deine Bilder hier. Leider finde ich sonst viel zu wenig Zeit, um mit meiner Kamera zu experimentieren.

  • Antworten Mari 06/11/2015 at 1:51 pm

    Dankeschön! 🙂

  • Antworten Mari 06/11/2015 at 1:52 pm

    Gerade das Experimentieren finde ich so toll…
    Aber momentan fehlt mir auch die Zeit :/

  • Mein Kommentar

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