Galerie // Mit Ganzkörper-Posen anfangen

Das Tränenportrait war etwas düstere und mein erstes Experiment mit Glycerin. Während der Session habe ich jedoch noch weitere Bilder aufgenommen. Das Ganze war mein erster Versuch bezüglich Ganzkörperaufnahmen. Ich wollte, dass die Posen zu den Anziehsachen passen. Dabei habe ich auf einige Dinge achten müssen.

Mit Ganzkörper-Posen anfangen

Aufbau Lichter

Der Aufbau

Der Aufbau ist der gleiche, wie bei dem Tränenportrait. Der weiße Hintergrund und die Lampen von vorne sind gleich geblieben. Jedoch hatten sie dieses Mal die gleiche Lichtstärke. Ich wollte alles gleichmäßig ausgeleuchtet haben. Dennoch sollte ein kleiner Schatten entstehen.

 

Die Posen zur Kleidung

Zum einen wollte ich Bilder mit Posen passend zur Kleidung aufnehmen. Es sollte locker, lässig und etwas Skater-Touch sein. Immer mit dem Hintergedanken, dass es „Fashion“ sein sollte. Gleichzeitig wollte ich die typischen Bewegungen einfangen. Daher bat ich sie, ganz normale Bewegungsabläufe zu durchlaufen. Zum Beispiel die Jacke an und aus zu ziehen, sowie nach der Kapuze zu greifen. Natürlich habe wir auch einige klassische Posen durchlaufen.

 

Die Mimik zur Pose

Eigentlich finde ich ein natürliches Lachen am besten. Doch dieses Mal sollten es auch neutrale Blicke sein. Fast schon gelangweilt. Der Trick dabei ist, dass das Gesicht nicht Formlos aussieht. Trotz gelangweiltem Blick muss etwas Spannung vorhanden sein.

Ein natürliches Lachen ist im übrigen einfach mit Witzen hergestellt. Diese fordern zudem hervorragend normale Bewegungen heraus.

 

Rechtzeitig abdrücken

Wenn man es so betrachtet, ist es eigentlich unhöflich hinter der Kamera zu verschwinden während man mit der Person vor der Kamera redet. Doch möchtest du natürliche Mimik und Bewegungen fotografieren, bleibt dir meist nichts anderes übrig. Du musst immer Schussbereit sein. Oder den richtigen Moment durch ein lautes „Stop“ anhalten. Doch das geht meist schief.

 

Die Bildbearbeitung

In der Bildbearbeitung bin ich ähnlich wie beim Tränenportrait vorgegangen. Ich habe lediglich optimiert, statt einen großen Zauber zu vollziehen. Natürliche Posen, erfordern eine natürliche Bearbeitung. Wobei „Natürlich“ immer eine Auslegungssache ist. Schließlich ist ein Fotostudio nur selten eine natürliche Umgebung.

Was sagst du zu meinem ersten Versuch? Tust du dich mit Ganzkörperaufnahmen auch schwer? Schreib es mir in deinen Kommentar! Gerne auch, wie du die Posen findest und was du verbessern würdest!

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So habe ich mit Ganzkörper-Posen angefangen

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1 Kommentar

  • Antworten Candy Shop 07/09/2017 at 9:04 pm

    Dein erster Versuch… Hm… Ganzkörperposen beinhalten ganze Körper. Keine drei/viertel. Davon mal ab. Ausgenommen Bild 6. 🙂 Das Lichtarrangement ist eine typische Zangenbeleuchtung wie sie wohl von jedem Neuling angewandt wird – passt immer. irgendwie. Kann man auch nix mit falsch machen. Recht hast Du: Ein Fotostudio ist keine natürliche Umgebung. Insofern hätte ich mich, wenn es wirklich FASHION Bilder werden sollten auf eine völlig andere Beleuchtung eingelassen und dann auch Fashion gemacht. Ich musste in meiner „Laufbahn“ schon oftmals feststellen, dass das was ich für Fashion hielt in meiner Blauäugigkeit, einfach nur Bilder waren die Mädchen mit irgendwelchen Klamotten darstellten. Fashion ist mehr, viel mehr…
    Was das Posing und den Ausdruck angeht, da gefällt mir Bild eins noch am besten…
    Ansonsten halte ich es wie mit einem meiner bevorzugten Fotografen Rankin: Boring!… Sorry about that.
    Die Postproduktion muss sein… Kein Bild kommt so aus der Kamera, wie man es sich vorgestellt hat. Auch das Du sie nur dezent anwendest rechne ich dir an…
    Kleiner Hinweis noch zu deinem Tränen Bild: Du schreibst es war etwas düsteres Shooting. Ich glaube, wenn es wirklich düster gewesen WÄRE, dann hätte es mir auch besser gefallen. Doch dazu war viel zu viel Licht im Spiel…
    DAS ist aber alles nur meine bescheidene Meinung… andere sehen das vielleicht anders.

  • Mein Kommentar

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